COPD

Definition

gesunde Lunge mit normalen Bronchien und Alveolen COPD: mit entzündeten und verengten Bronchien, Umbau der Alveolen, Lungenemphysem

Die COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease - deutsch: chronisch obstruktive Lungenerkrankung) beschreibt als Sammelbezeichnung eine Gruppe von meist verhinderbaren Atemwegserkrankungen. Ursache ist meist eine Entzündungsreaktion der Lunge bzw. Atemwege, die auf das Einatmen von schädlichen Gasen oder Partikeln beruht (in unseren Breiten heutzutage in den meisten Fällen Zigarettenrauch).

Es ergibt sich eine charakteristische Behinderung des Atemflusses (Atemstromstärke). Dies ist zumindest teilweise bedingt durch eiene Erhöhung des Atemwegswiderstandes (Atemwegsobstruktion). Diese Verengung ist zum einen nach einer akuten Verschlechterung (Exacerbation) nicht vollständig reversibel (vgl. Asthma), zum anderen nimmt die Atemflussbehinderung insgesamt im Krankheitsverlauf zu (progredienter Verlauf). Neben dieser Entzündungsreaktion mit Verengung der Atemwege (chronisch obstruktive Bronchitis) kommt es zu einer Überblähung der Lunge (Lungememphysem).

Typische Symptome sind der Husten, vermehrter Auswurf und Atemnot (anfänglich nur bei Belastung).

Aber auch außerhalb der Lunge (extrapulmonal) finden sich Auswirkungen je nach Schwere der Erkrankung (z.B. Herz: Cor pulmonale).

chronische Bronchitis … 
Lungememphysem … 
 

weitere Informationen

Epidemiologie: Häufigkeit der COPD … 
Pathophysiologie: Entstehung der COPD … 
Vergleich: Asthma bronchiale ↔ COPD … 
Asthma bronchiale … 

 

Quellen: AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.)
  Deutsche Atemwegsliga e.V. - Gesellschaft für Pneumologie
  Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
  Herold - Innere Medizin