Schilddrüse

Operation

In vielen Fällen kann auf einen operativen Eingriff verzichtet werden. Doch je nach Erkrankung und bei möglichem konservativem Therapieversagen sollte operiert werden.

Je nach Indikation der Operation möchte man möglichst die "kranken/veränderten" Anteile vollständig entfernen, dabei die "gesunden" Anteile erhalten. Auch die Nachbarstrukturen (z.B. Stimmbandnerven, Nebenschilddrüsen,…) sollten bestmöglich geschont werden. Es ergeben sich verschiedenste Verfahren: Von einer Enukleation oder Knotenexzision über eine Teil- und Lappenresektion bis zur subtotalen und totalen Entfernung der Schilddrüse.

Neue Hilfsmittel (Ultraschallschere: weitgehend unblutiges Operieren, Lupenbrillen: 5x Vergrößerung des OP-Situs, Neuromonitoring: ständige Kontrolle der Stimmbandnerven) helfen hierbei mögliche Komplikationen zu vermeiden.

Nach einer Entfernung von Schilddrüsengewebe muss je nach Umfang evtl. eine lebenslange Substitutionstherapie erfolgen.

 

Quellen: Herold - Innere Medizin
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