Hautkrebsscreening

Sonnenbaden, Sonnenbrände, UV-Strahlung,... - all diese Worte sind wohl jedem bekannt, auch die Assoziation mit Hautkrebs. Doch wenn nach dem langen Winter die Sonne wieder scheint, schlagen Millionen Sonnenhungrige die Warnungen wieder in den Wind. "Et hätt noch emmer joot jejange." Diese "kölsche", etwas sorglose Mentalität (3. Artikel - Das Rheinische Grundgesetz nach Konrad Beikircher) kann mit den Jahren zum Risiko werden.

Jedes Jahr erkranken über 100.000 Deutsche an Hautkrebs. Dabei könnte die Krankheit im Frühstadium gut behandelt werden und eine Früherkennung ist lebenswichtig. Das Gute: Hautkrebs ist von außen sichtbar. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann er von einem geschulten Auge frühzeitig erkannt werden.

Neben einer Selbstbeobachtung bieten die gesetzlichen Krankenversicherungen das Hautkrebsscreening und schließlich die fachärztliche Kontrolle an.

Häufig wird als Merkhilfe folgendes angegeben:

  • A: Asymmetrie
    Das Pigmentmal zeigt eine unregelmäßige Form oder ist oval.
  • B: Begrenzung
    Die Ränder sind nicht scharf begrenzt, sondern scheinen auszulaufen bzw. auszufransen. Es wirkt verwaschen.
  • C: Colour (Farbe)
    Es zeigt sich eine uneinheitliche Färbung. Einige Stellen sind heller oder dunkler oder haben unterschiedliche Farbanteile.
  • D: Durchmesser
    Durchmesser >5mm; Größenzunahme.
  • E: Erhebung
    Das Pigmentmal zeigt sich (in der Mitte) erhaben.

Sollten einer oder mehrere Punkte zutreffen, ist unbedingt ein Arzt/Hautarzt zu konsultieren. Aber auch bei Hautveränderungen, bei denen Sie sich unsicher sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wie bereits erwähnt wird das Hautkrebsscreening von der gesetzlichen Krankenversicherung für die Versicherten ab dem 35. Labensjahr angeboten. Gerne wird auch das Hautkrebsscreening mit dem CheckUp 35 kombiniert. Für weitere Informationen, falls Sie Fragen haben oder einen Termin wünschen, stehen wir Ihnen gerne in unseren Praxen zur Verfügung.

Ihre Praxis Tugendheim