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Hinweis: Im Download-Bereich haben wir für Sie einige Dokumente bereitgestellt, nach denen immer wieder in unserer Praxis gefragt wird. Zum Zeitpunkt der Bereitstellung wurde jeweils die aktuellste Version hinterlegt. Auch sind wir bemüht, bei Bekanntwerden evtl. Änderungen die aktuelle Version hier einzupflegen. Dennoch können wir für die Aktualität und auch die Korrektheit der Dokumente keine Gewähr übernehmen. Es werden hier lediglich Dokumente und Formular-Vordrucke von Zweitanbietern (vgl. Quelle, Link) als Service bereitgestellt.
Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ist eine Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Ihr Vorteil ist, dass sie nur dann Wirkungen entfaltet, wenn es tatsächlich erforderlich wird (§ 1896 BGB).

Formular-Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Betreuungsangelegenheiten der Stadt und des Kreises Düren, Stand April 2014
weitere Formular-Muster und Informationen unter: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

 
Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen.

Für den Betreuer oder den Bevollmächtigten ist die Patientenverfügung nach § 1901a Abs. 1 Satz 2 BGB unmittelbar verbindlich. Die Verbindlichkeit gilt unabhängig von der Art oder dem Stadium der Erkrankung des Betreuten. Betreuer oder Bevollmächtigter müssen dem in der Patientenverfügung geäußerten Willen Ausdruck und Geltung verschaffen, wenn die Festlegungen in der Patientenverfügung auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen. Ob dies der Fall ist, haben sie zu prüfen. Deshalb ist es wichtig, eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu kombinieren.

Formular-Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Betreuungsangelegenheiten der Stadt und des Kreises Düren, Stand April 2014
weitere Formular-Muster und Informationen unter: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

 
Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Mit der Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, d. h., er entscheidet an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgebers. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus und sollte nicht leichtfertig erteilt werden.

Im Gegensatz zur Patientenverfügung (hier bestimmt der spätere Patient, welche Handlungen durchgeführt oder unterlassen werden sollen) regelt die Vorsorgevollmacht, welche Person(en) die sich daraus ergebenden Entscheidungen treffen dürfen bzw. dafür sorgen sollen, dass der Patientenwille in die Tat umgesetzt wird. Die Auswahl dieser Personen kann in einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung vorgenommen oder zumindest beeinflusst werden.

Formular-Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Betreuungsangelegenheiten der Stadt und des Kreises Düren, Stand April 2014
weitere Formular-Muster und Informationen unter: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

 
Antrag Schwerbehinderung

Formular-Quelle: www.versorgungsaemter.de für NRW. Hier finden Sie auch weitere Formulare.
Eine weitere mögliche Quelle sind Kreis Düren Formulare von A-Z.